Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber allergische Rhinitis

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Vertreten durch die Geschäftsführer Holger F. Caspari, Kirsten Caspari

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Zum Scheider Feld 20
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Realisierung:

Layout, Umsetzung: GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Judith Schomaker

Fotos, Abbildungen:
Allergische Rhinitis: alexraths/Bigstock.com (50078228)
Entstehung: haraldmuc/Bigstock.com (89274119)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (81404477)
Therapie: JanMika/Bigstock.com (33169088)
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15. September 2022
Warum besonders Kuhmilch in der Stillzeit zu verminderten Lebensmittelallergien führen kann wird im Folgenden erklärt.
  
15. September 2022
Immer mehr Kinder leiden an Lebensmittelallergien, wie zum Beispiel an Erdnussallergien. Immer mehr Kindertagestätten sind für solche Kinder geeignet.
  
14. September 2022
Eine Kontaktallergie kann durch tägliche Tätigkeit im Beruf entstehen.
  
31. März 2022
Da besonders im Winter warme Socken und dicke Schuhe getragen werden, können sich Fußpilze noch stärker entwickeln, als in anderen Jahreszeiten.
  
31. März 2022
  

Schätzungsweise 60 Millionen Europäer leiden an einer allergischen Rhinitis. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann sich aus der allergischen Rhinitis durch die permanente Reizung und daraus resultierenden Veränderung der nasalen Schleimhaut in Kombination mit dem Ausbreiten dieser Schädigung in tiefere Regionen ein Asthma bronchiale entwickeln. In Deutschland reagieren vermutlich 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Birkenpollen. Häufig ist bei erwachsenen Birkenpollenallergikern außerdem eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln zu beobachten. Bei diesem, als Kreuzreaktion bekanntem Phänomen, reagiert der Körper nicht spezifisch auf das Allergen, sondern auf eine Eiweiß-Verbindung, die auch in vielen Nahrungsmitteln zu finden ist.

Therapie allergische Rhinits

Die Therapie einer allergischen Rhinitis besteht in erster Linie aus der Meidung des allergieauslösenden Faktors (Karenz). Je nach Allergen ist eine gänzliche Karenz nicht immer möglich. Eine Linderung der Beschwerden mithilfe von Medikamenten ist angezeigt. Für die medikamentöse Therapie der allergischen Rhinitis stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung, die sowohl lokal als auch systemisch zum Einsatz kommen. Eine spezielle Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt, soll das Immunsystem trainieren, damit es das Allergen nicht mehr als Feind betrachtet. Je früher mit der Hyposensibilisierung begonnen wird, desto Erfolg versprechender ist die Therapie.

Diagnose allergische Rhinits

Die Symptome einer allergischen Rhinitis können schnell mit einem einfachen Schnupfen, einer Bindehautentzündung, einer Mittelohrenzündung oder anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verwechselt werden. Um dieses auszuschließen, ist ein genaue Anamnese nötig. In diesem Patientengespräch wird die Krankengeschichte genau analysiert und Art, Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Beschwerden aufgenommen. Erste Verdachtsdiagnosen können dabei relativ schnell gestellt werden. Zu Absicherung der Diagnose erfolgt in der Regel ein Allergietest, bei dem zum einen das Vorhandensein einer Allergie ausdifferenziert wird. Auch das Allergen selbst sollte identifiziert werden. Sollten nach der Allergietestung noch Zweifel bestehen, können weitere klinische Tests zur Diagnose der allergischen Rhinitis veranschlagt werden.