Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber allergische Rhinitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach

Telefon: 02202 18898-0
Telefax: 02202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.de

Um mit uns Kontakt aufzunehmen, benutzen Sie bitte das Formular.

Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRA 20746
Registergericht: Amtsgericht Köln
Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a UStG: DE813117900

Persönlich haftende Gesellschafterin:
GFMK Verwaltungs-GmbH
Sitz: Bergisch Gladbach
Handelsregister-Nr.: HRB 63737

Registergericht: Amtsgericht Köln

Vertreten durch den Geschäftsführer Holger F. Caspari

Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 55 Abs. 2 Rundfunk-Staatsvertrag (RStV):
Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
Telefon: 02202 18898-0
E-Mail: info@gfmk.de

Redaktionssystem:
https://wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung: GFMK GmbH & Co. KG
Texte: Judith Schomaker

Fotos, Abbildungen:
Allergische Rhinitis: alexraths/Bigstock.com (50078228)
Entstehung: haraldmuc/Bigstock.com (89274119)
Diagnose: alexraths/Bigstock.com (81404477)
Therapie: JanMika/Bigstock.com (33169088)
Wissenswertes: ramonespelt/Bigstock.com (79806892)

 

09. Dezember 2019
Regelmäßiges Lüften, allergendichte Überzüge und das Vermeiden von Staubfängern sind für Hausstauballergiker wichtig.
  
27. November 2019
Menschen mit einer Nahrungsmittelunverträglichkeit dürfen einige Lebensmittel nicht zu sich nehmen, daher sollte man darauf achten, dass es nicht zu einem Vitamin- und Nährstoffmangel kommt.
  
18. November 2019
Bei einer Zöliakie kann es gehäuft zu Neuropathien kommen. Symptome sind z. B. ein Kribbeln auf der Haut oder Störungen des Gleichgewichts.
  
12. November 2019
Menschen die von einer Kombinahrungsmittelunverträglichkeit betroffen sind, sollten für ihre Ernährungsumstellung eine Ernährungsberatung in Anspruch nehmen.
  
05. November 2019
Bei einer Allergie kann es zu einer Entzündung der Nasennebenhöhlen und der Schleimhäute der Nase kommen. Man spricht dann von einer Rhinosinusitis.
  

Unter einer allergischen Rhinits versteht man eine überschießende Reaktion des Immunsystems gegenüber eigentlich harmlosen Stoffen. Die Überreaktion kann sich dabei sowohl gegen Blüten- oder Gräserpollen als auch gegen Tierhaare, Stoffe am Arbeitsplatz, Schimmelsporen oder Hausstaubmilben richten. Die körperliche Reaktion der allergischen Rhinitis erfolgt durch vermehrtes Niesen, Juckreiz in Augen und Nase, Fleißschnupfen und Bindehautentzündung. Oft kommt es außerdem zu einer Überempfindlichkeit der Nasenschleimhaut, sodass auch andere Auslöser, außerhalb des eigentlichen Allergens zum Auftreten der Symptome einer allergischen Reaktion führen können. Dann verleiten zum Beispiel Tabakrauch, kalte Luft oder intensive Gerüche zu ausgeprägtem Niesen, tränenden Augen oder einer Fließnase.

Schätzungsweise 60 Millionen Europäer leiden an einer allergischen Rhinitis. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann sich aus der allergischen Rhinitis durch die permanente Reizung und daraus resultierenden Veränderung der nasalen Schleimhaut in Kombination mit dem Ausbreiten dieser Schädigung in tiefere Regionen ein Asthma bronchiale entwickeln. In Deutschland reagieren vermutlich 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Birkenpollen. Häufig ist bei erwachsenen Birkenpollenallergikern außerdem eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln zu beobachten. Bei diesem, als Kreuzreaktion bekanntem Phänomen, reagiert der Körper nicht spezifisch auf das Allergen, sondern auf eine Eiweiß-Verbindung, die auch in vielen Nahrungsmitteln zu finden ist.

Diagnose allergische Rhinits

Die Symptome einer allergischen Rhinitis können schnell mit einem einfachen Schnupfen, einer Bindehautentzündung, einer Mittelohrenzündung oder anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verwechselt werden. Um dieses auszuschließen, ist ein genaue Anamnese nötig. In diesem Patientengespräch wird die Krankengeschichte genau analysiert und Art, Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Beschwerden aufgenommen. Erste Verdachtsdiagnosen können dabei relativ schnell gestellt werden. Zu Absicherung der Diagnose erfolgt in der Regel ein Allergietest, bei dem zum einen das Vorhandensein einer Allergie ausdifferenziert wird. Auch das Allergen selbst sollte identifiziert werden. Sollten nach der Allergietestung noch Zweifel bestehen, können weitere klinische Tests zur Diagnose der allergischen Rhinitis veranschlagt werden.