Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber allergische Rhinitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Allergische Rhinitis

Links zu allergischer Rhinitis

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)
www.daab.de

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.
www.pat-liga.de

Deutsche Atemwegsliga e. V.
www.atemwegsliga.de

15. Juni 2020
Schadstoffe aus der Umwelt oder eine übertriebene Hygiene können mögliche Ursachen für eine Allergie sein.
  
02. April 2020
Zur Diagnose einer Nahrungsmittelunverträglichkeit kann u. a. eine Eliminationsdiät oder ein Wasserstoffatemtest durchgeführt werden.
  
24. März 2020
Der Klimawandel hat auch Auswirkungen auf Menschen mit einer Pollenallergie, z. B. bedingt dadurch das sich die Pollenflugzeiten verlängern.
  
17. März 2020
Bei einer stark ausgeprägten Allergie kann eine Hyposensibilisierung sinnvoll sein. Diese sollte möglichst im Herbst oder Winter durchgeführt werden.
  
11. Februar 2020
Die Erdnussallergie ist eine der gefählichsten Allergien, da sie selbst beim Verzehr kleinster Mengen des Allergens bis zum anaphylaktischen Schock führen kann.
  
Therapie allergische Rhinits

Die Therapie einer allergischen Rhinitis besteht in erster Linie aus der Meidung des allergieauslösenden Faktors (Karenz). Je nach Allergen ist eine gänzliche Karenz nicht immer möglich. Eine Linderung der Beschwerden mithilfe von Medikamenten ist angezeigt. Für die medikamentöse Therapie der allergischen Rhinitis stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung, die sowohl lokal als auch systemisch zum Einsatz kommen. Eine spezielle Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt, soll das Immunsystem trainieren, damit es das Allergen nicht mehr als Feind betrachtet. Je früher mit der Hyposensibilisierung begonnen wird, desto Erfolg versprechender ist die Therapie.

Diagnose allergische Rhinits

Die Symptome einer allergischen Rhinitis können schnell mit einem einfachen Schnupfen, einer Bindehautentzündung, einer Mittelohrenzündung oder anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verwechselt werden. Um dieses auszuschließen, ist ein genaue Anamnese nötig. In diesem Patientengespräch wird die Krankengeschichte genau analysiert und Art, Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Beschwerden aufgenommen. Erste Verdachtsdiagnosen können dabei relativ schnell gestellt werden. Zu Absicherung der Diagnose erfolgt in der Regel ein Allergietest, bei dem zum einen das Vorhandensein einer Allergie ausdifferenziert wird. Auch das Allergen selbst sollte identifiziert werden. Sollten nach der Allergietestung noch Zweifel bestehen, können weitere klinische Tests zur Diagnose der allergischen Rhinitis veranschlagt werden.

Die Ursachen für die Entstehung einer allergischen Rhinitis sind vielfältig und nicht abschließend geklärt. Stoffe, die eigentlich keine Bedrohung für den Körper darstellen werden vom Immunsystem fälschlicherweise als Bedrohung wahrgenommen und bekämpft. Hierzu produziert das körpereigene Abwehrsystem bestimmte Antikörper, die sich gegen das Allergen richten. Diese IgE-Antikörper vernetzen sich und setzen sich auf die Immunzellen innerhalb der Schleimhaut. Hier sorgen sie dafür, dass zahlreiche Entzündungsstoffe wie Histamin, Leukotriene etc. freigesetzt werden. Im Folgenden kommt es hierdurch zu einer vermehrten Sekretproduktion und der Bildung von Ödemen, ebenso wie zur Reizung der Schleimhaut-Nervenfasern, was letztendlich zu den typischen Symptomen führt.