Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber allergische Rhinitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Allergische Rhinitis

Links zu allergischer Rhinitis

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)
www.daab.de

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.
www.pat-liga.de

Deutsche Atemwegsliga e. V.
www.atemwegsliga.de

21. Mai 2019
Kinder mit einer Lebensmittelallergie reagieren meist auf bestimmte Grundnahrungsmittel. Die entsprechenden Nahrungsmittel sollten gemieden werden.
  
20. Mai 2019
Menschen mit einer Pollenallergie sollten möglichst einen Luftfilter im Auto besitzen, um Beschwerden wie Niesen oder tränende Augen zu vermeiden.
  
29. April 2019
Wenn Menschen mit Allergien und Unterträglichkeiten auswärts essen, sollten sie sich im Restaurant die Allergenkenzeichung zeigen lassen.
  
24. April 2019
Bei Reisen müssen Menschen mit Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten auf verschiedene Dinge achten, z. B. auf das Essensangebot im Hotel.
  
18. April 2019
Die sicherste Methode, um eine Histaminintoleranz zu diagnostizieren ist eine Eliminationsdiät.
  
Therapie allergische Rhinits

Die Therapie einer allergischen Rhinitis besteht in erster Linie aus der Meidung des allergieauslösenden Faktors (Karenz). Je nach Allergen ist eine gänzliche Karenz nicht immer möglich. Eine Linderung der Beschwerden mithilfe von Medikamenten ist angezeigt. Für die medikamentöse Therapie der allergischen Rhinitis stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung, die sowohl lokal als auch systemisch zum Einsatz kommen. Eine spezielle Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt, soll das Immunsystem trainieren, damit es das Allergen nicht mehr als Feind betrachtet. Je früher mit der Hyposensibilisierung begonnen wird, desto Erfolg versprechender ist die Therapie.

Die Ursachen für die Entstehung einer allergischen Rhinitis sind vielfältig und nicht abschließend geklärt. Stoffe, die eigentlich keine Bedrohung für den Körper darstellen werden vom Immunsystem fälschlicherweise als Bedrohung wahrgenommen und bekämpft. Hierzu produziert das körpereigene Abwehrsystem bestimmte Antikörper, die sich gegen das Allergen richten. Diese IgE-Antikörper vernetzen sich und setzen sich auf die Immunzellen innerhalb der Schleimhaut. Hier sorgen sie dafür, dass zahlreiche Entzündungsstoffe wie Histamin, Leukotriene etc. freigesetzt werden. Im Folgenden kommt es hierdurch zu einer vermehrten Sekretproduktion und der Bildung von Ödemen, ebenso wie zur Reizung der Schleimhaut-Nervenfasern, was letztendlich zu den typischen Symptomen führt.

Diagnose allergische Rhinits

Die Symptome einer allergischen Rhinitis können schnell mit einem einfachen Schnupfen, einer Bindehautentzündung, einer Mittelohrenzündung oder anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verwechselt werden. Um dieses auszuschließen, ist ein genaue Anamnese nötig. In diesem Patientengespräch wird die Krankengeschichte genau analysiert und Art, Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Beschwerden aufgenommen. Erste Verdachtsdiagnosen können dabei relativ schnell gestellt werden. Zu Absicherung der Diagnose erfolgt in der Regel ein Allergietest, bei dem zum einen das Vorhandensein einer Allergie ausdifferenziert wird. Auch das Allergen selbst sollte identifiziert werden. Sollten nach der Allergietestung noch Zweifel bestehen, können weitere klinische Tests zur Diagnose der allergischen Rhinitis veranschlagt werden.