Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber allergische Rhinitis

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Allergische Rhinitis

Links zu allergischer Rhinitis

Deutscher Allergie- und Asthmabund e. V. (DAAB)
www.daab.de

Ärzteverband Deutscher Allergologen
www.aeda.de

Deutsche Haut- und Allergiehilfe e. V.
www.dha-allergien.de

Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst
www.pollenstiftung.de

Deutsche Patientenliga Atemwegserkrankungen e. V.
www.pat-liga.de

Deutsche Atemwegsliga e. V.
www.atemwegsliga.de

15. Juli 2019
Aus einer Pollenallergie kann sich eine Kreuzallergie entwickeln. Hierbei kommt es beim Verzehr bestimmter Nahrungsmittel zu einer allergischen Reaktion.
  
08. Juli 2019
Je nachdem wie der Körper auf das jeweilige Allergen reagiert unterscheidet man vier verschiedene Allergietypen.
  
01. Juli 2019
Ein Pollenflugkalender kann helfen, die Pollenbelastung zu ermitteln. Darüber hinaus gibt es für Menschen mit einer Polenallergie einige Tipps für den Alltag.
  
29. Mai 2019
Regelmäßiges Lüften, allergendichte Überzüge und das Vermeiden von Staubfängern sind für Hausstauballergiker wichtig.
  
28. Mai 2019
Bei Kindern mit erhöhten Allergierisiko ist es wichtig, dass sich die Mutter während der Schwangerschaft gesund ernährt und nach der Geburt stillt.
  
Therapie allergische Rhinits

Die Therapie einer allergischen Rhinitis besteht in erster Linie aus der Meidung des allergieauslösenden Faktors (Karenz). Je nach Allergen ist eine gänzliche Karenz nicht immer möglich. Eine Linderung der Beschwerden mithilfe von Medikamenten ist angezeigt. Für die medikamentöse Therapie der allergischen Rhinitis stehen unterschiedliche Wirkstoffe zur Verfügung, die sowohl lokal als auch systemisch zum Einsatz kommen. Eine spezielle Immuntherapie, auch als Hyposensibilisierung bekannt, soll das Immunsystem trainieren, damit es das Allergen nicht mehr als Feind betrachtet. Je früher mit der Hyposensibilisierung begonnen wird, desto Erfolg versprechender ist die Therapie.

Diagnose allergische Rhinits

Die Symptome einer allergischen Rhinitis können schnell mit einem einfachen Schnupfen, einer Bindehautentzündung, einer Mittelohrenzündung oder anderen Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen verwechselt werden. Um dieses auszuschließen, ist ein genaue Anamnese nötig. In diesem Patientengespräch wird die Krankengeschichte genau analysiert und Art, Dauer, Häufigkeit und Ausprägung der Beschwerden aufgenommen. Erste Verdachtsdiagnosen können dabei relativ schnell gestellt werden. Zu Absicherung der Diagnose erfolgt in der Regel ein Allergietest, bei dem zum einen das Vorhandensein einer Allergie ausdifferenziert wird. Auch das Allergen selbst sollte identifiziert werden. Sollten nach der Allergietestung noch Zweifel bestehen, können weitere klinische Tests zur Diagnose der allergischen Rhinitis veranschlagt werden.

Schätzungsweise 60 Millionen Europäer leiden an einer allergischen Rhinitis. Wird die Krankheit nicht behandelt, kann sich aus der allergischen Rhinitis durch die permanente Reizung und daraus resultierenden Veränderung der nasalen Schleimhaut in Kombination mit dem Ausbreiten dieser Schädigung in tiefere Regionen ein Asthma bronchiale entwickeln. In Deutschland reagieren vermutlich 5 bis 10 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Birkenpollen. Häufig ist bei erwachsenen Birkenpollenallergikern außerdem eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Lebensmitteln zu beobachten. Bei diesem, als Kreuzreaktion bekanntem Phänomen, reagiert der Körper nicht spezifisch auf das Allergen, sondern auf eine Eiweiß-Verbindung, die auch in vielen Nahrungsmitteln zu finden ist.